Oberbürgermeisterwahl 2020

März 2020: Ein neuer Oberbürgermeister für Bad Kissingen

Im März 2020 sind Neuwahlen und Bad Kissingen bekommt einen neuen Oberbürgermeister, da sich der derzeitige Oberbürgermeister Kay Blankenburg nicht mehr zur Wahl stellen wird.


Eine gute Gelegenheit, sich mit der Geschichte der Stadt Bad Kissingens und einigen ihrer Stadtoberhäupter zu befassen.

Im Jahr 1866 wird Valentin August Fuchs erster rechtskundiger Bürgermeister Kissingens. Fuchs ist heute Ehrenbürger Bad Kissingens dank seiner Verdienste um die Stadt. In seiner Amtszeit fand die Schlacht bei Kissingen im Zug des Deutschen Krieges statt. Noch heute erinnert die Gedenkstätte in Hausen an die Verluste. Durch diesen Krieg wurde die Notwendigkeit einer Eisenbahnlinie sichtbar, die 1867 dank des Einsatzes des Bürgermeisters Fuchs genehmigt wurde. Fuchs Zeit als Bürgermeister endete 1869, indem er sein Amt vorzeitig niederlegte.

Wir machen einen kleinen Sprung in das Jahr 1883. Hier erhält Bad Kissingen den Status zum königlich bayerischen Bad. In dieser Zeit ist Theobald von Fuchs Bürgermeister Bad Kissingens auf Lebzeiten. Außerdem erhält Kissingen 1908 die Kreisfreiheit. Zu diesem Anlass trug von Fuchs eine für diesen Ehrentag angefertigte Amtskette, die auch heute noch von den Oberbürgermeistern Bad Kissingens getragen wird. Aufgrund einer Krankheit trat Fuchs im Jahr 1917 als Bürgermeister zurück. Nach ihm ist eine Straße im Bad Kissinger Stadtteil Garitz benannt und er wurde ebenfalls zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

1919 wird Max Pollwein erster Oberbürgermeister Bad Kissingens. Pollwein wurde zum ersten Mal von den Bürgern Bad Kissingens in einer direkten Wahl gewählt. Auch wenn nur ungefähr 30 % der Wahlberechtigten an der Bürgermeisterwahl teilnahmen, gewann Pollwein mit 964 zu nur einer Stimme. Pollweins Verdienst für die Stadt Bad Kissingen war der Bau des neuen Schlachthofes. 1933 tritt Pollwein der NSDAP bei, der sein Nachfolger Adalbert Wolpert ebenfalls angehörte. Auch nach Oberbürgermeister Max Pollwein wurde eine Straße in Bad Kissingen benannt.

Hans Weiß wurde 1952 zum Oberbürgermeister Bad Kissingens gewählt und hatte diesen Posten 32 Jahre inne. Hans Weiß prägte die Stadt in der Nachkriegszeit. Während seiner Amtszeit wurde das Terrassenschwimmbad gebaut und eröffnet. Außerdem fallen einige Brückenbauten, Fußgängerzonen und der Bau des Ost- und Nordrings in die Zeit als er Oberbürgermeister Bad Kissingens war.
Auch Weiß ist Ehrenbürger Bad Kissingens und Namensgeber des Bad Kissinger Sportplatzes.

Georg Straus, der als zweiter Bürgermeister bereits als Vertretung des damaligen Oberbürgermeisters Hans Weiß der Stadt diente, wurde 1984 zum Oberbürgermeister Bad Kissingens gewählt. Unter ihm wurde der Kissinger Sommer ins Leben gerufen.

1990 wird Christian Zoll Oberbürgermeister Bad Kissingens. Zolls Unternehmungen in der Stadt Bad Kissingen brachten den Ausbau des Ostrings und die Erweiterung der Fußgängerzonen hervor. Nachdem 1990 die amerikanischen Soldaten aus Bad Kissingen abgezogen waren, erschloss Zoll die damalige Kaserne und ließ ein Gewerbegebiet entstehen. Zudem gehen der Kissinger Winterzauber sowie das Bismarck-Museum aus Zolls Amtszeit hervor.

Auf Zoll folge Karl Heinz Laudenbach als Oberbürgermeister für Bad Kissingen. Laudenbach war bekannt als gnadenloser Oberbürgermeister. Grund hierfür war die Einführung eines Bußgeldkatalogs, der Verunreinigungen der Stadt Bad Kissingen z. B. durch Spucken betraf.

Seit 2008 war nun Kay Blankenburg 12 Jahre als Oberbürgermeister in Bad Kissingens tätig. In seiner Zeit als OB hat der SPD-Politiker einiges in Bad Kissingen bewirkt. Nennenswert sind die Sanierung des Terrassenschwimmbads und die Erweiterung der KissSalis-Therme.

Viele weitere Projekte wie zum Beispiel im Bereich der Bildung mit der Sanierung der Grund- und Mittelschule tragen zu einer positiven Entwicklung Bad Kissingens für die Bürger der Stadt bei.
Ein wichtiger Meilenstein für Bad Kissingen in der Amtszeit des Oberbürgermeisters Blankenburg ist die Bewerbung der Stadt um die Aufnahme in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe.
Unter den Projektnamen „neue Altstadt“ plant die Stadt unter Oberbürgermeister Blankenburg seit 2008 die notwendigen und komplexen Kanalsanierungen in der Bad Kissinger Stadt.

Den neuen Oberbürgermeisterkandidat der SPD, Dirk Vogel, durften wir im Dezember kennenlernen. Vogel interessiert sich für die Lage der Stadt und besuchte unter dem Motto „Bad Kissingen: wie geht’s dir?“ Bad Kissinger Bürger, Vereine und Unternehmer. In diesem Zuge stattete er auch uns einen Besuch ab. Er findet unser digitales Projekt KissingerHimmel super und will auch in der Stadt Bad Kissingen einiges bewirken zum Thema Digitalisierung.

Weitere Informtionen zum Wahlprogramm Dirk Vogel´s finden Sie hier >>

Wir sind gespannt auf die Oberbürgermeisterwahl im März und freuen uns jedenfalls auf eine spannende Zeit!

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